Cross-Docking

Cross-Docking ist ein Lagerverfahren, bei dem eingehende Ware entladen, sortiert und am selben Tag auf andere Fahrzeuge umgeladen wird, ohne in Regale eingelagert zu werden. Es wird zwischen vorab zugeordnetem und nachträglich zugeordnetem Cross-Docking unterschieden.

Vorteile: kürzere Lagerdauer, geringere Lagerkosten, weniger Handling, weniger Kommissionierfehler. Besonders geeignet für schnelldrehende Ware, Frischeprodukte, E-Commerce und Sammelgut-Konsolidierung.

COGES kann Cross-Docking prüfen, wenn Warenfluss, Fläche und verfügbare Zeiten dies zulassen. Ablauf, Verweildauer, Umschläge und Bedingungen müssen im Angebot stehen.

Effizienz setzt korrekte Vorabinformationen, eindeutige Packstückidentifikation und abgestimmte Ein- und Ausgänge voraus. Ein Zollverfahren braucht eine eigene Bewilligung und ergibt sich nicht automatisch aus Cross-Docking; Systeme, Schnittstellen und Zeiten dürfen nicht vorausgesetzt werden.

Häufige Fragen

Wann lohnt sich Cross-Docking gegenüber klassischer Lagerung?

Sinnvoll bei hoher Drehung und bekannter Auslagerungs-Zusammensetzung bei Eingang: Handel, E-Commerce-Distribution, Auto-Ersatzteile. Spart Lagerkosten, Fläche und Verweildauer. Ungeeignet für niedrige Drehung, lange Saisonzyklen oder komplexes Picking.